Heizkosten
Julian
2021-12-29 14:59 • 2 Minuten Lesezeit

Heizkosten senken im Altbau

Mit ihren hohen Decken, alten Fenstern und schönen Parkettböden sind Altbauwohnungen wahre Hingucker und besonders unter jungen Mietern beliebt. Doch wer in einer Altbauwohnung lebt, weiß, dass der Charme im Winter stark nachlässt.

Mit ihren hohen Decken, alten Fenstern und schönen Parkettböden sind Altbauwohnungen wahre Hingucker und besonders unter jungen Mietern beliebt. Doch wer in einer Altbauwohnung lebt, weiß, dass der Charme im Winter stark nachlässt. Das Heizen erscheint einem dann wie ein Wettkampf gegen die kalte Luft, den man oft nicht gewinnt. Wenn du in deiner Altbauwohnung auch ohne dicke Socken und mehreren Pullovern im Winter entspannen möchtest, folge einfach unseren Tipps zum richtigen Heizen in einer Altbauwohnung. Und ein klasse Nebeneffekt wenn du bewusst heizt: Du schonst die Umwelt weil du unnötige CO2-Ausstöße verhinderst!

Wie senke ich die Heizkosten im Altbau?

Unter Denkmalschutz stehende Altbauwohnungen haben i.d.R. noch die Originalfenster. Sie sind meist sehr undicht und lassen besonders viel Zugluft durch, weshalb höhere Heizkosten entstehen. Ein ähnliches Problem stellen die ungedämmten Außenwände dar: Die Innenwände sind kühl, weshalb die gesamte Raumtemperatur niedriger wird. Außerdem ist es durch die hohen Wände des Altbaus, welche bis zu drei Meter hoch sind, ziemlich schwer eine gleichmäßige Temperatur zu erreichen.

Die folgende Übersicht soll Klarheit schaffen wie man die Heizprobleme in Altbauten beheben kann:

1. Mangelhafte Dämmung in Wänden

Problem

  • Innenwände sind kalt, Raumtemperatur kühlt ab
  • Feuchtigkeit aus Luft kann an kühlen Wänden kondensieren und Schimmel verursachen

Behebung

  • Türen zu unbeheizten/kühleren Räumen schließen
  • Somit werden unnötige Kosten verhindert und die Schimmelgefahr wird abgewandt

2. Veraltete Fenster

Problem

  • Undichte Originalfenster sorgen für Zugluft

Behebung

  • Vorhänge zuziehen/Rollos runterziehen wenn geheizt wird, damit warme Luft nicht

entweichen kann

  • Wenn man es nicht dunkel haben möchte, kann man die Vorhänge auch hinter die Heizung klemmen um die warme Luft nicht zu verhindern

3. Hohe Decken

Problem

  • Warme Luft steigt nach oben und sammelt sich an der Decke
  • Ungleichmäßige Temperaturverteilung im Raum

Behebung

  • Konstant heizen anstatt immer an - und ausschalten, da sonst der Energieverbrauch erhöht wird
  • Falls nicht vorhanden, Thermostat einbauen um Temperatur richtig einstellen zu können
  • Senken der Temperatur in Räumen die wenig benutzt werden um Energie zu sparen
  • Deckenventilator einbauen, damit warme Luft zirkulieren kann

Die beste Heizung für Altbau

Jetzt wo geklärt ist, wie man gewissen Problemen beim Heizen aus dem Weg gehen kann, stellt sich die Frage welche Heizungsart wohl am besten geeignet ist für den Altbau.

Da die meisten Altbauten mit keiner modernen Heizung wie Fußbodenheizung, Pelletheizung oder Wärmepumpe ausgestattet sind, bleibt nur noch die Wahl zwischen einer Öl, Gas oder Stromheizung. Für alle Mieter, die gerne eine charmante Altbauwohnung beziehen würden, haben wir die Vor - und Nachteile dieser Heizarten zusammengefasst:

Heizarten

In der folgenden Übersicht werden die Vor-und Nachteile der gängigsten Heizarten vorgestellt:

Öl

Vorteile:

  • Kann unabhängig von einem Netzanschluss genutzt werden

Nachteile:

  • Öltank braucht viel Platz (meistens im Garten oder im Keller)
  • Versorgungssicherheit und Preisstabilität durch politische Faktoren nicht gegeben
  • Schlechte CO2-Bilanz
  • Hoher Wartungsaufwand
  • Mieter können i.d.R. Ölanbieter nicht selbst auswählen, Vermieter wählt nicht immer günstigstes Angebot

Gas

Vorteile:

  • Geringe Abgasbelastung
  • Mieter können Gasanbieter i.d.R. selbst wählen und somit Preise senken
  • Geringer Wartungsaufwand

Nachteile:

  • Gaspreise hängen mit Ölpreisen zusammen, Versorgungssicherheit und Preisstabilität durch politische Faktoren auch hier nicht gegeben

Strom

Vorteile:

  • Mobile Infrarotheizkörper können Kosten einsparen ggü. Nachtspeicheröfen
  • Infrarotstrahler produzieren schnell Wärme

Nachteile:

  • Nachtspeicherofen sehr teuer
  • Dauert lange bis Raum eingeheizt ist
  • Nachts gibt es viel überschüssige Wärme, obwohl es nicht gebraucht wird

Wie man oben sieht, ist die Gasheizung nicht umsonst die gängigste und beliebteste Heizungsart in Deutschland. Sie bietet sowohl für Mieter - als auch für Vermieter das beste Preis - Leistungs-Verhältnis und den geringsten Wartungsaufwand.

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